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Hacker-Drohung: Angriff auf Seitensprung-Portal Ashley Madison war nur der Anfang

Internet | HT4U.net
Der Hacker-Angriff auf das Seitensprung-Portal Ashley Madison sei nur ein erster Schritt gewesen. So drohen die Kriminellen mit weiteren Angriffen auf alle Unternehmen, welche durch Geheimnisse Vorteile ziehen, und stellen sich selbst ein wenig mit ihrem Vorgehen wie Robin Hood dar, welcher Gutes tut.

Selbstherrlich und -gerecht stellen sich die Cyber-Kriminellen nach dem Angriff auf Ashley Madison und den veröffentlichten Kundendaten erneut ins Rampenlicht. Dem gehackten Portal warf man vor, dass es Menschenhandel betreiben würde. Die Betreiber setzte man mit Drogendealern gleich, welche Süchtige ausnutzen.

Die Gruppe agiert unter dem Namen "The Impact Team" und hat nun verlauten lassen, dass es weitere Angriffe geben werde. Ziel seien Unternehmen, welche Millionen über Schmerzen, Geheimnisse und Lügen anderer verdienen.

Die Rechtfertigung über das bisherige Vorgehen ist allerdings nicht nachvollziehbar, denn im Resultat hat man Anwenderdaten des Seitensprung-Portals an die Öffentlichkeit gebracht – insgesamt von über 32 Millionen Nutzern. In erster Linie hat man damit den Anwendern geschadet, in der Folge natürlich der Nachlässigkeit des Internet-Auftritts des Betreibers. Die 32 Millionen an den Pranger gestellten Anwender werden aber sicherlich keine Lobeshymnen auf "The Impact Team" dichten oder sich gar zu Spenden hinreißen lassen.
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