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AMDs Bristol-Ridge-APUs sollen mehr Leistung in Notebooks bringen

Mobile | HT4U.net
Mit Bristol Ridge will AMD neuen Wind ins Notebook-Segment pusten, und die neuen APUs sollen auf Grund ihrer Überarbeitung bis zu 18 Prozent schneller arbeiten, als die bisherigen Mobile-Chips der Carrizo-Reihe. Ein erster Ableger mit Bristol Ridge wurde heute in Form von Hewlett Packards Envy x360 angekündigt.

In der Architektur sind die neuen Modelle unter dem Codenamen Bristol Ridge recht identisch zu den bisherigen Top-APUs der Carrizo-Reihe. Allerdings gab es natürlich Überarbeitungen, welche dazu führen, dass die neuen APUs flotter zu Werke gehen, und das bei gleicher TDP von 35 Watt. Das erreicht man über die Steigerung von Taktraten bei gleichzeitigen Verbesserungen im Powermanagement sowie den Support von DDR4-Speicher. Die offizielle Vorstellung der neuen AMD-Chips soll Anfang 2016 auf der Computex 2016 erfolgen.

Bei den Taktraten soll eine Steigerung von bislang 2,1 GHz auf 3 GHz Basistakt geben, der Turbotakt steigt auf 3,7 GHz, statt der bisherigen 3,4 GHz. Die dennoch gehaltene TDP von 35 Watt soll dem überarbeiteten Powermanagement gedankt werden. Für Leistungssteigerungen, insbesondere bei der Beschleunigung der integrierten Grafikeinheit, ist auch der neue DDR4-Speicher-Support verantwortlich. Bislang unterstützten AMDs mobile Chips offiziell maximal DDR3-1866, mit Bristol Ridge steigert sich dies auf DDR4-2400. In üblichen Desktop-Applikationen stellt sich dadurch in aller Regel kaum bis ein verhaltener Leistungsvorteil ein, doch insbesondere die schnellen integrierten Grafiklösungen könnten an dieser Ecke abermals deutlich profitieren. Hier sieht AMD dann auch die maximalen Performance-Steigerungen von bis zu 18 Prozent. Im reinen CPU-Betrieb spricht man von bis zu 14 Prozent.

Zur heutigen Ankündigung gibt es dann auch ein zugesagtes erstes Notebook mit dieser APU: das HP Envy x360. Dies soll gar als Convertible-Gerät antreten und über eine 4K-Auflösung bei einem 15,6-Zoll-Display verfügen. Lustigerweise wird eine zusätzliche Grafikeinheit zur integrierten Einheit der AMD-APU erwähnt, vermutlich mit dem Wissen, dass ein Spielen unter 4K-Auflösungen mit integrierten Grafikeinheiten der Prozessoren nicht möglich ist. Zusätzlich wird HPs Envy x360 mit einer SSD und einer regulären Festplatte als Massenspeicher an den Start gehen. Das alles liest sich erst einmal nach einem "High-End-Notebook", bei welchem vermutlich nur die Prozessorleistung für gehobene Anwendungen kranken wird.
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