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Absatzsteigerungen bei Notebooks erwartet

Mobile | HT4U.net
Nach Angaben der chinesischsprachigen Economic Daily News (EDN) konnten die vier wichtigsten ODMs (Original Design Manufacturer) Taiwans im Mai deutlich mehr Notebooks ausliefern, und auch im Juni soll die Nachfrage weiter ansteigen. Indes erwartet IDC bis 2020 annähernd gleichbleibende Verkaufszahlen.

Quanta hat im Mai 3,7 Millionen Notebooks ausgeliefert – nach mageren 2,9 Millionen im Monat April. Für den Juni werden abermals höhere Zahlen erwartet, allerdings soll sich der Anstieg abschwächen. Dennoch werden die Absatzzahlen des zweiten Quartals die des ersten Vierteljahrs voraussichtlich um 20 Prozent übertreffen.

Compal kam im Mai auf 2,5 Millionen Laptops, ein Plus von 600.000 Einheiten. Dennoch wird Compal die Vorgabe der ersten drei Monate nur knapp überbieten können. Wistron und Inventec lieferten im Mai zusammen 1,5 Millionen Notebooks aus, eine Verbesserung um 300.000 Geräte. Dieser Trend soll sich auch im Juni fortsetzen.

Einen wesentlich weiteren Ausblick wagt die International Data Corporation (IDC), welche die Entwicklung des PC-Marktes bis zum Jahr 2020 analysiert hat. Während IDC für 2016 ein Gesamtvolumen von 152,3 Millionen Notebooks erwartet, sollen es im Jahr 2020 rund 155,3 Millionen Einheiten (+0,4 %) sein. Obschon der Absatz in den etablierten Märkten um ein Prozent auf 80,7 Millionen Geräte schrumpfen soll, erwartet IDC für aufstrebende Märkte ein Plus von zwei Prozent auf 74,6 Millionen Mobilrechner.

Schlechter steht es um die Desktop-PCs, deren Aussterben dennoch nicht in Sicht ist: IDC erwartet bis 2020 einen Rückgang um 1,8 Prozent auf 94,2 Millionen Einheiten (Prognose für 2016: 103,3 Millionen). Während sich der Absatz in den aufstrebenden Märkten kaum verändern wird (64,3 Millionen; -0,2 %), soll der Absatz in den etablierten Märkten um 4,8 Prozent auf 29,9 Millionen Desktop-Rechner zurückgehen.

Insgesamt ist der Ausblick gar nicht so düster: Sofern sich die Zahlen von IDC bewahrheiten sollten, wird der gesamte PC-Markt bis 2020 nur noch um 0,5 Prozent auf 249,5 Millionen Rechner schrumpfen. Das ist erstaunlich wenig, denn die 255,6 Millionen PCs, welche IDC für 2016 erwartet, bedeuten einen Einbruch um 7,3 Prozent.

Autor: mid
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