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AMDs eigene Benchmarks bestätigt?

Erster unabhängiger CPU-Test von AMDs Ryzen auf Summit Ridge-Basis

Prozessoren | HT4U.net
Es streiten sich aktuell die Geister (und die Gemüter in Foren), bezüglich AMDs kommender CPU-Generation. Zen, Ryzen – Hoffnungsträger für AMD ist die neue Zen-Architektur allemal. Ryzen wird vermutlich der Name der CPUs, welche AMD im ersten Halbjahr 2017 vorstellen wird. Die von AMD gezeigte Performance in eigenen Benchmarks war vielversrpechend und wird nun erst einmal mehr oder minder durch einen ersten, unabhängigen Test bestätigt.

AMD hatte erste eigene Benchmarkresultate zum aufkommenden Ryzen-Prozessor präsentiert, um die Stimmung aufrecht zu erhalten und die neue CPU-Generation schmackhaft zu machen. Gleich darauf entbrannte die Euphorie in Foren, trotz all fehlender Details zu weiteren Benchmarks oder gar Preisen, um dann schon wieder umzuschlagen, weil Fake-Benchmarks in Foren präsentiert wurden, welche Ryzen klar schlechter als Intel-CPUs präsentierte. Nun gibt es erste Hinweise durch einen unabhängigen Test seitens der französischen Kollegen von Canard PC, welche AMDs Benchmarks mehr oder minder bestätigen können.

Dabei handelt es sich allerdings um keine Online-Ausgabe von Canard PC, sondern um eine Print-Fassung, welche ihren Weg mittels Reddit ins Web gefunden hat. Woher Canard PC das frühe Testmuster der Ryzen-CPU hat ist unklar, in jedem Falle steht aber fest, dass dieses Muster nicht mit den höheren Taktraten arbeitet, welches AMD zu eigenen Benchmarks verwendet hatte. Lediglich 3,15 GHz Basistakt statt 3,4 GHz, wie AMD zeigte, lagen in den Tests an. Dennoch unterlag man einem Core i7-6900K mit lediglich 15 Prozent in der Workstation-Performance, wie Canard PC diese erfasst.

Festhalten muss man, dass die Kollegen mit Sicherheit keinerlei Unterstüzung seitens AMD für Optimierungen hatten, auch nicht seitens der Mainboardhersteller. Es ist abermals nur ein aufgezeichnetes Blitzlicht, welches ein Anzeichen dafür gibt, was die kommende AMD-Prozessor-Generation leisten kann. Es bleibt dabei überaus wichtig wo AMD seine neuen CPUs preislich positionieren wird, denn mit zu hohen Preispunkten wird man den Markt nicht zurück erobern können. Mit zu geringen Preispunkten wird man die eigenen Margen in der Entwicklung nicht halten können und Profit braucht es bei AMD dringend – einen Kontrahenten für Intel ohnehin.

Vor allem aber braucht es stabile und sauber laufenden Plattformen, nicht nur für den Launch, sondern auch für den Endkunden, damit es keine bösen Kritiken gibt. AMD lässt sich aktuell Zeit, das ist gut so und man darf hoffen, dass es im ersten oder eben zweiten Quartal 2017 ein richtig rundes Produkt im Bereich Prozessoren von AMD geben wir.
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