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Samsung und die Akkus

Defekte Akkus lösen Brand in einer Samsung-Fabrik aus

Mobile | HT4U.net
In einer Fabrik des Batterieherstellers Samsung SDI hat es gebrannt. Fotos zeigen Rauchwolken über dem Werk im chinesischen Tianjin sowie über benachbarten Gebäuden und Straßen. Wie DigiTimes berichtet, sollen defekte Akkus der Auslöser gewesen sein.

Laut Samsung SDI konnte das "kleine Feuer" schnell gelöscht werden. Weiter heißt es, es seien keine Menschen zu Schaden gekommen und die Produktion sei kaum betroffen. Samsung sprach als Ursache von drei defekten, ausrangierten Akkus, doch Berichte der Feuerwehr sprechen von einem Brand im Fertigungsbereich bei halb fertigen Produkten. Der Vorfall hat natürlich einen Beigeschmack, denn Samsung hatte seine Sicherheitsvorkehrungen erst im Januar 2017 deutlich erhöht. Diese Maßnahmen waren eine Reaktion auf das Galaxy-Note-7-Debakel, für das Samsung SDI als wichtiger Akkuzulieferer mitverantwortlich war.

Das Galaxy Note 7 hatte sich kurz nach seinem Verkaufsstart als brandheißes Phablet entpuppt und musste vom Markt genommen werden. Hierdurch entstanden dem südkoreanischen Hersteller Kosten in Höhe von 6,1 Billionen Won (ca. 4,88 Milliarden Euro). Erst vor zwei Wochen hatte Samsung fehlerhafte Akkus als Ursache benannt und ein neues Programm namens "Quality First" ins Leben gerufen. Herzstück der verbesserten Kontrollen ist eine 8-Punkte-Akkuprüfung.

Autor: mid / pg
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