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Vorbereitung auf Creators Update

Viertes neues Windows-10-Update in nur sieben Tagen - Insider-Preview-Build 15061

Software | HT4U.net
Innerhalb von sieben Tagen hat Microsoft vier neue Preview-Builds von Windows 10 – Build 15055 (PC/Mobile), Build 15058 (PC), Build 15060 (PC) und Build 15061 (PC) – auf seine Insider im Fast Ring losgelassen. Keine Frage, die heiße Phase vor der offiziellen Freigabe des "Windows 10 Creators Update" hat begonnen, und daher werden momentan auch nur noch Fehler beseitigt, statt das Betriebssystem mit neuen Funktionen zu versehen.

Die neuesten Korrekturen

Die gestern freigegebene Build 15061 kümmert sich um Bildfehler in MP4-Videos sowie um bestimmte VPN-Verbindungen, die aus der Liste der Netzwerkverbindungen verschwinden konnten. Darüber hinaus konnte Microsoft die Startprobleme einiger DirectX-9-Spiele beheben. Dieser Fehler ließ sich bisher nur umgehen, wenn man den Bildschirm auf dessen Standardauflösung konfiguriert hatte. Mit der Build 15061 darf man nun wieder beliebige Bildschirmauflösungen verwenden. Mit dem Creators Update will Microsoft auch die "Out-of-Box-Experience" (OOBE), also das "Erlebnis der Erstinbetriebnahme", verbessern. Dabei erwies sich ein Absturz bei der Auswahl des Feldes "Geburtsdatum" während des Anlegens eines neuen Benutzerkontos als ausgesprochen kontraproduktiv (Auspacken, einpacken, Garantiefall). Mit der Build 15061 soll dieses Trauma ein Ende haben.

Offene Fehler

Zuweilen leidet die Build 15061 unter einem Startproblem während der Installation und meldet in diesem Zusammenhang einen Fehler 8024a112. Zumeist wird ein Neustart den Fehler beseitigen, doch in einigen Fällen muss man zum Stromstecker greifen. Schaltet man den Rechner danach wieder ein, wird die Installation normal fortgesetzt und beendet. Allerdings ist es wieder einmal nicht möglich, zusätzliche Sprachpakete herunterzuladen. Die bereits installierten Sprachpakete lassen sich jedoch normal verwenden. Falls das Einspielen von Updates abgebrochen wird, soll man den folgenden Registrierungsschlüssel löschen:
    HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionWindowsUpdateAuto UpdateRequestedAppCategories8b24b027-1dee-babb-9a95-3517dfb9c552

Weiterhin ist es möglich, dass nach dem Einspielen von Updates die Aufforderung zum Neustart ausbleibt. Microsoft rät, den tatsächlichen Status unter "Einstellungen", "Update und Sicherheit", "Windows Update" zu kontrollieren. Aufgrund einer fehlerhaften Werbe-ID neigen einige Apps und Spiele zu Abstürzen. Dies gilt insbesondere für Benutzerkonten, die unter der Build 15031 angelegt wurden. Hier hilft es, den folgenden Registrierungsschlüssel zu löschen:
    HKEY_CURRENT_USERSOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionAdvertisingInfo

Wer ein Spiel live per Spielleiste (Game Bar) streamt, sieht zuweilen ein grün flackerndes Vorschaufenster. Als Ursache nennt Microsoft ein Problem mit bestimmten Hardware-Konfigurationen. Doch zumindest bei den Empfängern soll der Stream fehlerfrei ankommen. Diesen Fehler hatte Microsoft schon Ende Januar für die Build 15019 gemeldet.

Autor: mid
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