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Externer Dienstleister engagiert

Meltdown- und Spectre-GAU: Intel heuert Firma für Krisenmanagement an

Prozessoren | HT4U.net
Es gibt abermals keine positiven Nachrichten im Hinblick auf die Meltdown- und Spectre-Krise bei Intel. Nachdem man fehlerhafte Microcode-Updates zurückziehen musste und fieberhaft an neuen Updates arbeitet, folgt nun eine weitere Meldung, welche nichts Gutes ahnen lässt. So soll Intel den externen Dienstleister Sard Verbinnen & Co engagiert haben. Das Unternehmen ist auf besondere Krisensituationen spezialisiert.

Dabei sprechen wir hier nicht von einem externen Dienstleister mit Technologie-Know-how, welcher bei der Fehlerbeseitigung helfen soll. Nach den Ausführungen der ComputerBase hat Intel die Firma Sard Verbinnen & Co eingeschaltet, welche im Bereich Marketing spezialisiert ist. Intel scheint dunkle Zeiten auf sich zukommen zu sehen – selbst hat man bislang die Meldungen zu diesem Umstand noch nicht kommentiert. Ebenso wenig hat man Auskunft gegeben, welche betroffenen Prozessoren überhaupt mit Bugfixes versehen werden.

Die Dienstleister von Sard Verbinnen & Co sind in verschiedensten Bereichen tätig, unter anderem kümmerte man sich zuletzt um einen Airbag-Skandal bei der Herstellungsfirma Takata. Aber auch Firmenübernahmen oder Patentstreitigkeiten gehören zu den Spezialgebieten. Laut ComputerBase kommt das Unternehmen gern ins Spiel, wenn Firmen strategische Beratung benötigen, weil Vorfälle Börsenwert, Geschäft oder Ruf schädigen könnten.

Ob Intel jetzt weiter nach Fahrplan verfährt und die für April erwarteten neuen Modelle von Coffee Lake tatsächlich vorstellen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht konzentriert man sich dann jetzt doch zuerst auf seine offenen Baustellen und verteilt Prioritäten anders. Es ist neu, dass sich Intel eines solchen externen Dienstleisters bedient.
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