Nachrichten

Wenn Desktop-Gaming nicht greift

Virtual Reality - Zugpferd Gaming krankt an den Preisen und der Akzeptanz

Grafik | HT4U.net
Die Virtuell Reality bei Spielen – sie ist im Markt vertreten, doch der Hype ist verflogen und der Support seitens der Spiele-Hersteller scheint eher gering. Investoren hielten die klobigen Brillen für eine einmalige Chance, das Zugpferd Gaming weiter zu entwickeln, der Markt reagiert aber verhalten und ein wirklicher Durchbruch ist nicht gelungen – zumindest im PC-Segment.

Das Spiel neu erleben

Das gelang bisherigen PC-Lösungen durchaus, doch die Auswahl ist zu gering, was speziell hierfür notwendige Spieletitel betrifft. Die Kosten sind meist zu hoch, die mit der Anschaffung entsprechender Brillen einhergehenden Investitionen in leistungsfähigere PC-Hardware ebenfalls. VR-Arenen halten sich weiterhin und bieten Anlaufstellen für jene, die mal zwischendurch anders spielen möchten – doch die Auswahl bleibt eben begrenzt. Blickt man auf die Entwicklung bei den Spielen, so bleibt die Marktakzeptanz erhalten, blickt man auf VR-fähige Spiele, so fehlt es an Auswahl. Der Fokus bei den Spiele-Herstellern scheint nicht gesetzt.

Bislang zögern die meisten Entwickler noch, sich an passende Umsetzungen zu machen. Nicht zuletzt aufgrund des großen Kapitals, das sie hinter sich versammeln, nehmen die Online Casinos hier eine wichtige Rolle ein. Dort sieht man VR als Chance, um das Spiel für ihre Kunden noch authentischer zu machen. Sie könnten sich schon bald wie in einem echten Casino fühlen. Selbst etablierte Unternehmen wie Ladbrokes spielen inzwischen mit der Idee. Mehr Informationen zum Thema finden sich hier. Dabei setzt man aber eben nicht auf PC-Hardware und teure Lösungen.

Das Smartphone will es richten

Über einen langen Zeitraum wurde diskutiert, ob die Spieler überhaupt die hohen Anschaffungskosten akzeptieren würden, wie sie mit dem Kauf einer VR-Brille verbunden sind. In diesen Tagen könnte jedoch das Smartphone die ersehnte Abhilfe in gewissen Bereichen schaffen und möglicherweise den Fokus ändern. Hier bietet sich die Gelegenheit, den Kauf auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. In der Praxis ist es allein notwendig, eine Halterung zu erwerben, in die das Smartphone eingesetzt werden kann. Dadurch wird dessen Bildschirm für die Übertragung der optischen Reize genutzt. Die Kosten der Anschaffung lassen sich auf diese Art und Weise auf einen niedrigen zweistelligen Betrag reduzieren. In der Folge geht es vor allem darum, die Darstellung flüssig zu gestalten, damit ein authentisches Flair im Spiel entstehen kann.

Anforderungen an die Entwickler ändern sich

Es wird nicht möglich sein, ein klassisches Spiel für die Konsolen oder den PC zu wählen, und dieses einfach in den VR-Modus zu schalten. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Entwickler in Zukunft ganz anderen Aufgaben widmen müssten, für welche sie überhaupt nicht zuständig sind. Für sie wird es notwendig sein, die Welt feiner zu gestalten. Während in der letzten Zeit allein der im Spiel sichtbare Bereich bearbeitet werden musste, werden die Anforderungen in Zukunft steigen. Dann ist es wichtig, jeden Winkel, den der Spieler durch eine Drehung des Kopfes entdecken kann (Stichwort Open World), mit Informationen zu füllen. Nur auf diese Art und Weise entsteht eine vollständige Welt, die wir als echt empfinden und die uns im Spiel fesselt. Auch aus technischer Sicht gibt es aus dem Grund noch die eine oder andere Herausforderung zu meistern.

Es ist wohl eher eine Frage von Jahren, bis die Entwickler schließlich dazu in der Lage sind, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Mit der jetzigen Marktakzeptanz im PC-Segment scheint der Hype vorrüber. Ob die neuen Wege über Smartphone-VR daran etwas ändern könnten, das bleibt abzuwarten, dürfte aber nur dann fruchten, wenn sich große Erfolge und Einnahmen einstellen.

Autor: Patrick
[]






Stichworte zur Meldung: Smartphone Gaming Reality Virtual Vr Preise