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GeForce Game Ready Version 417.22 WHQL

NVIDIA: Treiber-Update für "Battlefield V" und DXR-Raytracing

Grafik | HT4U.net
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.22 aktualisiert, welche für das "Battlefield V: Tides of War Chapter 1 – Overture Update" empfohlen wird. Der neue Treiber soll Besitzern einer GeForce RTX ein Leistungsplus von 50 Prozent beim DXR-Raytracing bescheren.

Weitere Verbesserungen und neue Profile

Weitere Optimierungen verspricht NVIDIA für "Just Cause 4", "Insurgency: Sandstorm" und "World of Warcraft: Battle For Azeroth", welches in Kürze leistungssteigernde Maßnahmen für DirectX 12 erwarten darf. Frische 3D-Vision-Profile gibt es für "Just Cause 4" und "Project Nova" (beide mit "gut" bewertet) sowie "Tom Clancy's The Division 2" (nicht empfohlen).

Behobene Fehler

Nach dem Aufwachen aus dem Schlafzustand verursachen hohe Bildwiederholraten am DisplayPort keine Bildfehler mehr und der Monitor BenQ ZOWIE XL2730 zeigt beim Festlegen der Bildwiederholrate auf 144 Hz etwas an, statt sich abzuschalten. NVIDIA konnte einen Absturz des Spiels "Hellblade Senua's Sacrifice" in Verbindung mit der Geforce RTX 2080 Ti beheben und Microsofts Webbrowser Edge friert nach dem Abspielen von Videoinhalten nicht mehr ein. Korrigiert wurden die Angaben für Speichertakt und Datendurchsatz im NVIDIA Control Panel, zudem kann man dort nun das Farbschema RGB wieder erzwingen.

Bekannte Probleme

Nach der Installation dieses Treibers ist SLI für Grafikkarten des Typs Titan XP standardmäßig deaktiviert und NVIDIAs Control Panel zeigt für die Titan V irrtümlich eine Seite zum Verwalten der GPU-Nutzung auf Workstations an. Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen.

Bleiben noch zwei richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität

Alle Treiberkomponenten – GeForce Experience 3.16.0.122, nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 – zeigen sich unverändert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt – oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Autor: mid
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