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Launch am 15. März und 30. April

NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti vorgestellt - GTX 1660 und 1650 folgen bald

Grafik | HT4U.net
Die Gerüchte zur GeForce GTX 1660 Ti hatten sich vor einer Woche bewahrheitet. NVIDIA hat einen Turing-Chip nun ohne Raytracing-Beschleuniger kreiert und damit nicht mit RTX-, sondern mit GTX-Kennung ins Rennen geschickt. Der Listenpreis von 279 US-Dollar peilt damit auf den gehobenen Einsteigerbereich ins 3D-Gaming hin. Gerüchte um eine GeForce GTX 1660 und GTX 1650 rankten sich weiter. Deren angebliche Starttermine stehen jetzt angeblich fest.

Ein wirklicher Blockbuster ist die GeForce GTX 1660 Ti nicht. Sie basiert auf dem Turing TU116-Chip mit 1536 Shadereinheiten, einem 192-bit-Speicherinterface und 6 GByte-GDDR6-Hauptspeicher. Dem angesetzten Speicherinterface sind die 6-GB-Hauptspeicher geschuldet und in der Insider-Szene kritisiert man, dass 2019 für ein solch hochpreisiges Produkt das möglicherweise zu knapp sein könnte. Darüber hinaus passt sich der Preispunkt der GeForce GTX 1070 an, welche zwischenzeitlich End-of-Life ist und sich im Abverkauf befindet. Dafür trifft man dann auch eben jenen Leistungspunkt und ist ein wenig effizienter in der Leistungsaufnahme – 120 Watt ist die ausgerufene TDP, immer auch abhängig vom Modell, welches man wählt, denn dieser Grafikkartenbeschleuniger wird über Boardpartner und deren Designs vertrieben.

NVIDIA räumt also die Lagerbestände an Pascal-Modellen und es blieb die Frage, ob Turing-Modelle ohne RT-Fähigkeiten auch in die günstigeren Preissegmente starten werden. Die bisherigen Gerüchte sprachen bereits von GeForce GTX 1660 und GTX 1650 als optionale Ableger, spekuliert wurde unter anderem über die Speicherbestückung. 3 GByte Hauptspeicher war in den Gerüchten zu lesen, ist aber 2019 schlicht nicht mehr Marketingfähig genug, so dass NVIDIA sich dazu entschlossen haben soll, die Modelle mit größerem Speicherausbau zu bestücken.

Starten soll die GeForce GTX 1660 am 15. März 2019 mit einem 192-bit-Speicherinterface und sechs GByte Hauptspeicher zu einem Listenpreis von 229 US-Dollar. Am 30. April soll die GeForce GTX 1650 mit einem 128-bit-Speicherinterface und damit vier GByte Hauptspeicher (jeweils GDDR5) starten. Der Preispunkt soll hier bei 179 US-Dollar liegen. Für den Einsteigerbereich stellen diese Preispunkte abermals hohe Marken dar, welche von Boardpartnerkarten vermutlich häufig deutlich überschritten werden. Wie hoch der Performance-Vorteil gegenüber den aktuellen Modellen GTX 1050 Ti und GTX 1050 liegen wird, kann derzeit nur geschätzt werden.

NVIDIA diktiert derzeit die Preise und AMD kann nur reagieren, aber nicht Paroli bieten.
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