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Umfrage von Sicherheitsexperten

Generation Silversurfer trennt sich konsequenter von gefährlichen Apps

Internet | HT4U.net
Computer, Smartphone oder Tablet sollten immer auf dem neuesten Stand sein. Das ist einer der grundlegendsten Tipps, um Sicherheitslücken und somit Einfallstore für Cyberkriminelle zu schließen. Aus diesem Grund sollten sich Anwender auf jedem Fall von Programmen und Betriebssystemen trennen, für die es keine Updates mehr gibt. Denn wird hier eine Schwachstelle bekannt, ist diese jederzeit für Angreifer ausnutzbar.

Eine repräsentative ESET-Umfrage unter 1000 Internetnutzern offenbart, dass immerhin rund die Hälfte der Privatanwender veraltete Software entfernen. Überraschenderweise sind Anwender ab 60 Jahren mit 56,3 Prozent dabei am konsequentesten. Anders sieht es bei Smartphone und Co aus.

Hier liegen Millenials weit vorn: Im Gegensatz zu den 30- bis 39-Jährigen (87,7 Prozent) liegen hier ältere Anwender weit zurück und vernachlässigen die „Datenhygiene“ auf ihren mobilen Alltagsbegleitern. Hier den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. ESET zeigt, wie Anwender einen kühlen Kopf bewahren und Computer, Smartphone & Co. auf dem neuesten Stand halten.

Tipps für eine digitale Renovierung
  • Einen Überblick verschaffen: Welche Programme werden am häufigsten von Ihnen eingesetzt? Natürlich das Betriebssystem oder auch der Browser. Dazu gehören aber auch der Mediaplayer oder die AntivirenSoftware.

  • Apps nur aus den offiziellen App Stores: Laden Sie sich Anwendungen für Ihr Smartphone oder Tablet nur aus offiziellen Appstores wie Google Play herunter. Hier ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass die App von Schadprogrammen befallen ist. Mit der richtigen Einstellungen erhalten die Anwendungen sogar automatisch und umgehend neue Updates und sind so immer aktuell.

  • Automatische Updates aktivieren: Viele Programme bieten eine automatische UpdateFunktion. Wenn Sie diese aktivieren, erhalten Sie die neuen Versionen zeitnah und ohne weiteres Zutun. Ganz einfach geht es bei Smartphones und Tablets: Apps, die aus dem Google Play Store heruntergeladen werden, beziehen darüber auch verfügbare Updates.

  • Programme im Blick behalten: Haben Sie Programme im Einsatz, die Sie manuell aktualisieren müssen? Legen Sie sich hierfür eine Liste an und checken Sie regelmäßig, ob Updates vorliegen.

  • Patches zügig installieren: Bereits bekannte Sicherheitslücken in Programmen werden gerne von Cyberkriminellen ausgenutzt. Dafür lassen sich ziemlich leicht Exploits entwickeln, da die Schwachstellen gut dokumentiert sind. Auch wenn die Angreifer wissen, dass obwohl ein Patch vorliegt, es in den meisten Fällen noch eine Zeit braucht, bis alle Anwender ihre Systeme aktualisiert haben.

  • SupportEnde beachten: Hersteller veröffentlichen Updates für ihre Software häufig nur für einen gewissen Zeitraum. Beispiel dafür ist etwa die Einstellung des Supports für Windows XP durch Microsoft. Am 14. Januar 2020 endet übrigens der Support für Windows 7. Hierüber können Sie sich auch auf den HerstellerWebseiten informieren.

  • Hardware nicht vergessen: Ob Grafikkarte oder CPU auch Hardware kann Sicherheitslücken aufweisen. Seit Meltdown und Spectre ist dies auch der breiten Öffentlichkeit bewusst geworden. Parallel sollte hier regelmäßig überprüft werden, ob Updates oder neue Firmware-Versionen vorliegen.

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