Drei Fans - fünf Heatpipes!

Sapphire Radeon Tri-X R9 290X OC im Test

Grafikkarten | HT4U.net
Die Hauptkritik an AMDs R9 290-Serie lag bislang vorrangig an der Temperaturentwicklung und der Geräuschkulisse des Referenzkühlers. Das Warten auf die Boardpartner-Karten scheint nun jedoch ein Ende zu haben und Zug um Zug sieht man Präsentationen mit alternativer Kühllösung, welche versprechen die Mankos zu beseitigen. Unser Test zeigt heute die Details zur Sapphire Tri-X R9 290X.

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Aufgebohrt – so mag man AMDs Vorstellung der Hawaii-GPUs vielleicht am besten bezeichnen können. Die Radeon R9 290 und R9 290X konnten bei ihrer Vorstellung mit guter Performance und attraktiven Preisen beeindrucken. In Punkto Leistungsaufnahme musste der Kaufinteressent jedoch Abzüge hinnehmen und was Temperaturentwicklung und Geräuschkulisse betraf, da schlug die Kritik am härtesten ein.

Dass es bei den angesprochenen Schwachstellen auch andere Wege für AMD gegeben hätte, das haben wir unter Beweis gestellt, denn mit alternativen Kühlern zeigten sich die AMD-High-End-GPUs gleich deutlich interessanter. Damit warteten viele Interessenten geduldig auf die Vorstellung der Eigenkreationen der Boardpartner-Grafikkarten, doch diese sollten sich frühestens gegen Ende des Jahres 2013 zeigen – so die Prognosen. Und die behielten Recht.

Bild: Sapphire Radeon Tri-X R9 290X OC im Test

Wir dürfen heute Sapphires Top-Umsetzung in Form der Tri-X R9 290X OC vorstellen, welche mit eigenem, mächtigen Kühler daherkommt und zugleich höhere Taktraten verspricht. Ein zwei geteilter Radiator mit insgesamt fünf Heatpipe-Rohren und drei Lüftern verspricht den hohen Temperaturen und dem Radau der Referenz-Kühllösung von AMD ein Ende zu bereiten.

Ob diese Versprechen nur auf dem Papier gelten oder tatsächlich in der Praxis anzutreffen sind, dass klären die folgenden Seiten unseres Testberichts.