Fünf Generationen und sechs goldene Jahre

30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test

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Ende 2008 führte Intel die erste Generation der Core-Prozessoren in Form seiner High-End-Ableger auf Server-Basis ein. 2009 sollten die ersten Modelle als Desktop-Variante folgen und legten einen Grundstein für einen Siegeskurs. Anfang 2011 folgte die zweite Core-Generation auf Sandy-Bridge-Basis und sorgte mehr oder minder dafür, dass AMD kaum noch etwas entgegenhalten konnte. Wir blicken heute auf rund 30 Intel-Prozessoren und sechs goldene Jahre des Erfolgs zurück.

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test

Was waren wir doch skeptisch, als Intel mit Nehalem 2008 im Sockel 1366 startete, insbesondere, weil es eben eine High-End-Plattform auf Server-Basis darstellte – sehr teuer und eben speziell mit vielen CPU-Kernen, für die es kaum Software gab. Es folgten 2009 dann aber die Ableger für den typischen Desktop-Bereich, und die erste Generation der Core-Prozessoren war geboren. Doch erst Anfang 2011 mit der Vorstellung der Sandy-Bridge-CPUs als zweite Core-Generation startete man dann wirklich durch und leitete einen Siegeszug ein, welcher bis heute im Prozessorgeschäft anhält.

Auf Sandy Bridge folgte wieder eine High-End-Basis im Server-Gewand, genannt Sandy-Bridge-E, was dann die dritte Generation einleitete, und inzwischen blicken wir auf sieben Generationen Core-Prozessoren zurück. Im letzen Jahr folgten dann überraschend Generation 5 (Broadwell) und 6 (Skylake) auf einmal, inklusive Broadwell-E, dem High-End-Ableger. In diesem Jahr ist es dann Kaby Lake als Generation 7, welche Skylake wiederum ablösen soll.

Im heutigen Test blicken wir auf rund 30 Intel-Prozessoren der letzten sechs goldenen Jahre und deren Entwicklung in der Praxis. Ist die Software endlich weiter, und sind Vierkern-Prozessoren inzwischen überhaupt Pflicht oder reichen weiterhin schnelle Zweikern-Modelle? Was haben die Architekturverbesserungen mit sich gebracht? Und natürlich: Was leistet die neue Generation 7 in Form von Kaby Lake?

All das klären wir im Test. Ein Augenmerk bitten wir auf unseren neuen Testparcours zu haben, denn unsere jüngsten Testresultate sind natürlich keinesfalls mehr mit früheren Ergebnissen vergleichbar. Insbesondere bei Spielen und im Bereich Büro-Einsatz haben wir deutlich nachgelegt. Darüber hinaus haben wir bisherige Programme auf den aktuellsten Versionsstatus gebracht und treten mit immerhin 34 Benchmarks an, um unsere Rückschlüsse ziehen zu können.

Ein gesonderter Dank geht an dieser Stelle an unseren Partner Caseking, welcher uns mit fehlenden Prozessoren für diesen Test unterstützt hat, welche Intel uns schlicht nicht liefern konnte.

 



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